Über Twitter bin ich auf Infos zu Barf gekommen und da fiel mir wieder ein, was unser kleiner Mexi durchmachen musste, bis wir endlich die Lösung gefunden hatten! Ich habe das damals auch im Internet veröffentlicht und schreibe es hier noch einmal für Euch ab:
Mexis unglaubliche Ohrengeschichte
Unser kleiner Mexi, naja, eigentlich heißt er Max, aber weil er so klein
ist, nennen wir ihn Mäxchen und weil er so niedlich ist, rufen wir ihn
Mexi, und wenn wir mit ihm schmusen, heisst er Muxmux, aber sowas kennen
Hundebesitzer bestimmt, wie sich die Namen ändern können.
Also, unser kleiner Mexi erkrankte vor über zwei Jahren an einer
Ohrenentzündung, so schlimm, dass er immer Eiter und Blut im Ohr hatte.
Der Tierarzt gab sich alle Mühe mit Pillen und Salben jeglicher Art,
aber es wurde und wurde nicht besser.
Wir wechselten den Tierarzt, aber auch die Neue brachte keine Hilfe. Im
Gegenteil, als es noch schlimmer wurde, schlug sie uns eine Operation
vor. Das Ohr sollte geöffnet werden, der Gehörgang freigelegt, damit das
Gegrissel und das Blut und der Eiter immer rausgeholt werden könnten. Im schlimmsten Falle sollte dann noch das Trommelfell entfernt werden.
Wir waren geschockt. Unser kleiner Muxmux mit einem offenen Ohr, die OP
sollte knapp 400 Euronen kosten, das regelmäßige Säubern des offenen
Ohres, es sollte wirklich nicht mehr zugenäht werden, alle zwei Wochen
20 Euronen. Ein wahrliches Euronengrab, ganz zu schweigen von den Qualen für das
Tier. Denn toben hätte er nicht mehr gedurft, nicht mehr im Schlamm
spielen, nicht mehr durch seinen geliebten Bach laufen, und toben mit
anderne Hunden wäre auch nicht mehr gegangen. Was sollten wir tun? Mexis Ohr war schlimm, so konnte es nicht weiter
gehen. Er litt, schrie jedesmal, wenn ihn jemand dort berührte. Immer
wieder kam Eiter und Blut heraus. Aber eine solche OP?
Wir suchten dann in unserer Verzweifelung im Internet. Und wir fanden
einiges. Tipps zur Hundeernährung. Dort lernte ich, dass das
Industriefutter pures Gift für die Hunde ist. Sorglos hatten wir ihm
Trockenfutter gefüttert. Wie heißt es immer in der Werbung, da ist alles
drin, was ihr Hund braucht. Ich lernte, dass Hunde Fleischfresser sind (oh Wunder!), dass ihre
Mahlzeit aus mindestens 60 % Fleisch bestehen soll. Und ich schaute mir
die Zusammensetzung auf den Tüten und Dosen an, was stand da? 4 %
Fleischanteil. Ja und was war der Rest?
Im industriell gefertigten Hundefutter ist maximal 4 bis 14 %
Fleischanteil, der Rest ist Getreide und sogar Cellulose, was nichts
anders als Sägespäne ist. Getreide ist für Hunde unverdaulich, weil
Getreide sehr lange braucht, um verdaut zu werden. Ein Pferd verdaut
z.B. 4 Tage an diesen Körnern, der Magen des Pferdes ist dafür auch
ausgelegt. Ein Hund jagt das Gegessene in 24 Stunden durch seinen
Verdauungstrackt, weil er eben auf Fleisch ausgelegt ist. D.h. dass das
Getreide nur angedaut wird und daher nahezu unverdaut wieder
ausgeschieden wird und den Stoffewechsel des Hundes extrem belastet. Er muss das Zeug anders ausscheiden, z.B. über die Haut. Und sein Immunsystem leidet.
So haben wir zum letzten Strohhalm gegriffen und rohes Fleisch
gefüttert, Pansen, Blättermagen, Schlundfleisch, Muskelfleisch vom Rind. Wir haben eine Firma gefunden, die dies tiefgefroren in Beuteln
abgepackt liefert. Am 6. Oktober des letzten Jahres habe ich die erste
Lieferung bestellt, am 1. Dezember war Mexi beschwerdefrei.
Kein Eiter, kein Blut, das Ohr war gesund. Wir sind zu dem ersten
Tierarzt gegangen, der es uns nicht glauben wollte, der von einem Wunder
sprach. Ja, es ist ein Wunder, nämlich dass so viele Tiere diesen Dreck
von Industriefutter fressen, das ist ein Wunder!
Nicht alle Hunde erkranken, aber Fakt ist, dass Industiefutter den
Stoffwechsel des Hundes belastet, dass es zu Spätschäden führt, gerade
im Alter. Kinder sterben auch nicht an Fastfood, sage ich immer, aber
gesund ist eine Ernährung mit Fastfood nicht, warum soll es dann gut für
einen Hund sein?
Erwähnen möchte ich noch, dass eine Bekannte von mir einen Hund mit
einer chronischen Hautallergie hatte, die Ursache konnte nicht
festgestellt werden. Alle drei Monate bekam der Hund Cortisonspritzen,
weil es sonst zu schlimm wurde. Sie hat dann, nach Mexis Erfahrung, auch
auf Frischfleisch umgestellt, seither gehören die Cortisonspritzen der
Vergangenheit an!
Industriell gefertigtes Dosen- und Trockenfutter ist Gift für die Hunde!
Hunde brauchen Fleisch, bitte schaut Euch die Deklaration auf den Dosen
und Trockenfuttertüten an. Wenn da steht 4 %, dann weg mit dem Zeug!!
Mein Mexi ist gesund, er sollte eine schlimme OP über sich ergehen lassen, eine einfache Futterumstellung hat ihm geholfen. Und Bienchen, unser anderer Hund, ein Aidi, hat durch die Futterumstellung ein ganz weiches Fell bekommen. Ich kann nur jedem Hundebesitzer empfehlen, sich genau über das Futter, was er seinem Hund gibt, zu informieren.
Mexi ist der lebende Beweis, dass Frischfleisch einfach besser ist!!
Und jetzt grüßt Euch noch das kleine Mäxchen, unser lieber Muxmux!
Äh nein, das ist ja Molly, aber auf der anderen Seite,
da liegt er, der kleine gesunde Muxi, und döst:
Mollys Futter wurde übrigens auch umgestellt, sie frisst leider kein rohes Fleisch, nix zu machen, aber sie bekommt jetzt gekochtes Fleisch, es gibt ja mittlerweile wirklich gutes Dosenfutter, kostet zwar, aber gut, man gibt so viel Geld für Mist aus, an einer guten Tiernahrung sollte man wirklich nicht sparen!! Katzen brauchen sogar noch mehr Fleischanteil als Hunde. Millchen wird jetzt 20 Jahre alt, sie ist zwar ein wenig dünn, aber das sei normal für so alte Katzen, sagte der Tierarzt. Sie ist jedenfalls fit. Für nahezu 20 sogar unglaublich fitt!! Das alte Millchenpillchen!